
Das untere Odertal gehört zu den artenreichsten Gebieten Deutschlands. Auf engem Raum sind hier - angefangen von Trockenrasen über Hangwälder bis zu Auwäldern und Feuchtgebieten - unterschiedlichste Lebensräume vertreten.
Auf unseren Rad- und Kanutouren durch den Nationalpark treffen wir seltene Tier- und Pflanzenarten an, wie z.B. Adonisröschen, Schwimmfarn, Gelbe Schwertlilie, Seggenrohrsänger, See-, Fisch- und Schreiadler.
Auf Grund seiner langen Vergangenheit als militärisches Sperrgebiet konnte sich das Ökosystem der Ueckermünder Heide nahezu unberührt erhalten. Wir erkunden die ausgedehnten See-, Moor- und Heidelandschaften, in der eine Vielfalt von Vogelarten lebt.
Das Landschaftsschutzgebiet „Brohmer Berge“ besteht aus Endmoränenhügeln, die sich in der Eiszeit gebildet haben.
Das abfließende Wasser ließ den Galenbecker See entstehen, an dessen Ufern wir Fora und Fauna beobachten.
Zum Abschluss der Reise besuchen wir die malerisch zwischen Haff und Ueckermünder Heide gelegene Stadt Ueckermünde.
Ueckermünder Heide und Brohmer Berge
Obwohl das Exkursionsgebiet weder Nationalpark noch Biosphärenreservat ist, besitzt es eine hohe Dichte an großflächigen Naturschutzgebieten. Das mag mit seiner Vergangenheit als militärisches Sperrgebiet und seiner Randlage an der polnischen Grenze zusammenhängen. Dadurch war der Nutzungsdruck auf die Seen, Moore, Wälder und Küstenbereiche stark herabgesetzt. Mit der abwandernden Bevölkerung setzt sich diese Tendenz heute auf andere Weise fort. Durch Wiedervernässungsmaßnahmen wird das Peenetalmoor bei Anklam zum größten Niedermoor in einem deutschen Flusstal. Auch an anderen Stellen werden ehemals entwässerte Niedermoore regeneriert.
Das letzte Hochwasser hat dem Anklamer Stadtbruch zu offenen Flachwasserbereichen, wassergesättigtem Moorkörper und überflutetem Erlenbruchwald verholfen. Durch den Truppenübungsplatz „Jägerbrück“ darf die Randow noch unverbaut fließen.

In den flachen Niederungen der weitläufigen Wälder breiten sich Erlen- und Birkenbrüche, Moore und unverbaute Seen mit intakter Uferzone aus. Neben den Kiefernforsten gibt es größere Flächen mit naturnahem Buchen-Eichen-Wald. Den unter Naturschutz stehenden Abschnitt der Haffküste bedecken feuchte Laubwälder und breite Röhrichtgürtel.
Zur Tierwelt gehören Hirsch, Wildschwein, Mufflon, Fischotter, Biber, Marderhund, See-, Schrei- und Fischadler, Kranich, Schwarz- und Weißstorch, Uferschnepfe, Bekassine und Blaukehlchen.
Nationalpark Unteres Odertal
Der deutsche Teil des unteren Odertals wird als extensives Weideland genutzt. Busch- und Baumreihen säumen die Altwasserarme. Der nördliche Abschnitt wurde als Kernzone ausgewiesen und soll verwildern. Dieser Prozess läuft im polnischen Teil des unteren Odertals seit 1945 ab. Dort konnte sich bereits eine eindrucksvolle Niedermoorwildnis entwickeln. Vor den Augen des Betrachters breiten sich heute weite Seggenriede und Röhrichtflächen aus, unterbrochen von Altwässern und Auwäldern, in denen Erlen, Pappeln und Weiden wachsen. An den Steilufern der Westoder haben sich noch Reste des ursprünglichen Hangwaldes aus Eichen, Hainbuchen, Linden und Eschen erhalten. Die lichtdurchfluteten Wiesensteppen im Hinterland bilden mit ihrem bunten Blumenteppich dazu einen reizvollen Kontrast. Die Tierwelt bietet etliche Raritäten, wie Fischotter, Biber, Sumpfohreule, See- und Fischadler, Korn- und Wiesenweihe, Rohrdommel, Schwarzstorch, Brachvogel, Uferschnepfe, Bekassine, Kampfläufer, Sperbergrasmücke und Blaukehlchen.
Eigene An- und Rückreise. Die Bahnanreise nach Tantow und die Rückreise ab Eggesin werden von DR. KOCH Reisen zu günstigen Tarifen vermittelt.
• Eigene An- und Abreise.
Änderungen können jederzeit auftreten.
Die Änderungen des Reiseverlaufs behalten wir uns ausdrücklich vor, da zwischen Planung und Durchführung der Reise oft längere Zeiträume liegen.